WOZU EIN ANALOGER LIKE BUTTON?
Sichtbar machen und Feedback geben.
Markus Oswald, 09. Juni 2026
Eines Tages klebte im frisch gereinigten Lift ein kleines Post-It auf dem Spiegel, mit der Bitte, diesen Zustand eine Weile zu genießen. Es bestünde keine Notwendigkeit, den Lift sofort wieder voll zu kritzeln... Gerührt wollte ich dem Post-It intuitiv ein ‘Like’ geben, aber ich fand den Button nicht.
Dieses charmante Post-It, dem ich meine Anerkennung zollen wollte, brachte mich auf eine andere Idee. Wie wäre es ein analoges Pendant zum digitalen ‘Daumen hoch’ zu schaffen? Man könnte seine Anerkennung ausdrücken, ohne aus der Anonymität treten zu müssen. In Gesellschaft und Beruf ohnehin zu selten.
Vor einigen Jahren verlangte eine Online Petition von den Facebook Betreibern, den ‘Dislike Button’. Die Betreiber wehrten sich, obwohl ‘You Tube’ zeigt, dass die Welt auch mit einem ‘Dislike Button’ nicht untergeht. Vermutlich dachte man, dass wir uns mit dem, was wir nicht mögen, ohnehin nicht beschäftigen.
Der Wunsch dazu zu gehören, oder der Ausdruck von Sympathie sind oft Motive dafür, ein ‘Like’ zu geben.
Ein anderer Grund: Mit ‘Daumen hoch’ werden auch die infantilsten Beiträge bewertet. Eine inhaltliche Bewertung findet nur selten statt. Vielmehr geht es dabei um Sympathie für bestimmte Personen, oder Loyalität politischen Gruppen gegenüber. Das klappt mit Komplimenten, aber nur bedingt mit Kritik. Da werden die emotionalen Motive zu offensichtlich – ein Button-indizierter Shitstorm wäre dann doch zu viel Emotion gewesen…
Druckvorlagen in zwei Größen:
Zweckform Etiketten Ø: 25 mm oder 40 mm:
Zur Zweckform Etiketten Auswahl
Passende PDF-Vorlagen:
PDF-Vorlage Ø40 mm ZF3415
PDF-Vorlage Ø25 mm ZF3414
herunterladen und ausdrucken.
Urteilen, Shitstorm und Spaltung.
Der Wunsch nach dem ‘Dislike Button’, zeigt aber auch, wie sehr das ‘Urteilen’ in unserem Verhalten steckt. So entsteht auf Social Media eine toxische Mischung aus Selbstdarstellung, Manipulation und gemeinschaftlicher Erfahrung, durch die beliebte Tradition des Lästerns über ‘Die Anderen’.
Wenn nun jemand ‘quer schießt’, ist der emotionale Ausbruch Folge: Die eigene Meinung, in der Gruppe bestätigt, wird moralische Instanz. Andere Meinungen werden verteufelt, abqualifiziert und bekämpft. Man haut sich Studien und ‘Qualitätsmedien’ um die Ohren, und nutzt jedes Mittel um den Gegner zu diskreditieren.
Alle fürchten den Shitstorm, dennoch waren viele bereits Teil davon. Wenn er tobt, wird die Spaltung sichtbar.
Dualität und Potenzial
Der analoge ‘Like Button’ stellt das ‘Like’ immanent im ‘Dis-Like’ dar. Er enthält beide Möglichkeiten und bringt diese Dualität (und alles dazwischen) symbolisch auf den Punkt. Mit dem Winkel der Anbringung, ändert sich die Aussage von ‘Gut’ zu ‘Böse’. Die einfachste Form eines Diskurses, der auf andere Weise geführt, bis zur gegenseitigen Vernichtung eskalieren könnte.
Es geht darum zu zeigen, dass man bei kleinen Heldentaten, oder versteckten Sünden des Alltags, gesehen wird.
Der analoge ‘Like Button’ ist subtil. Er ist einfach da und teilt den Leuten mit: ‘Du wirst gesehen und was du tust, wertgeschätzt.’ oder: ‘Der Unfug, den du glaubst, unerkannt machen zu können, wird von allen gesehen.’ Es ist kein Angriff, sondern ein Statement, das zeigen soll: Du wirst gesehen, bei dem was du tust.
Zwei Seiten einer dualen Realität.
Die Integration beider Möglichkeiten bringt das duale Prinzip der Realität symbolisch, konsequent auf den Punkt: Yin und Yang, entspringen der Einheit und halten das Universum zusammen. Im innersten Kern der Welt tun das auch negativ und positiv geladene Teilchen. Quanten, die gleichzeitig elektro-magnetische Welle oder geladenes Teilchen sein können. Bis sie in der subjektiven Erfahrung manifest, also gesehen werden.
Diese Parallelen machen den analogen ‘Like Button’ nicht zu Schrödingers Katze. Aber immerhin müssen wir keine Katze töten, um die Geschichte zu erzählen. Und über die Symbolik nachzudenken, kann vielleicht helfen, einen kurzen Blick über die Grenzen subjektiver Wahrnehmung zu werfen. Vielleicht.
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Ab in den Laserdrucker und ausdrucken.
Bereit für Ihr Projekt? Reden wir darüber.

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Markus Oswald, 09. Juni 2026
Eines Tages klebte im frisch gereinigten Lift ein kleines Post-It auf dem Spiegel, mit der Bitte, diesen Zustand eine Weile zu genießen. Es bestünde keine Notwendigkeit, den Lift sofort wieder voll zu kritzeln... Gerührt wollte ich dem Post-It intuitiv ein ‘Like’ geben, aber ich fand den Button nicht.
Dieses charmante Post-It, dem ich meine Anerkennung zollen wollte, brachte mich auf eine andere Idee. Wie wäre es ein analoges Pendant zum digitalen ‘Daumen hoch’ zu schaffen? Man könnte seine Anerkennung ausdrücken, ohne aus der Anonymität treten zu müssen. In Gesellschaft und Beruf ohnehin zu selten.
Vor einigen Jahren verlangte eine Online Petition von den Facebook Betreibern, den ‘Dislike Button’. Die Betreiber wehrten sich, obwohl ‘You Tube’ zeigt, dass die Welt auch mit einem ‘Dislike Button’ nicht untergeht. Vermutlich dachte man, dass wir uns mit dem, was wir nicht mögen, ohnehin nicht beschäftigen.
Der Wunsch dazu zu gehören, oder der Ausdruck von Sympathie sind oft Motive dafür, ein ‘Like’ zu geben.
Druckvorlagen in zwei Größen:
Zweckform Etiketten Ø:25 mm oder 40 mm:
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Passende PDF-Vorlagen:
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Ein anderer Grund: Mit ‘Daumen hoch’ werden auch die infantilsten Beiträge bewertet. Eine inhaltliche Bewertung findet nur selten statt. Vielmehr geht es dabei um Sympathie für bestimmte Personen, oder Loyalität politischen Gruppen gegenüber. Das klappt mit Komplimenten, aber nur bedingt mit Kritik. Da werden die emotionalen Motive zu offensichtlich – ein Button-indizierter Shitstorm wäre dann doch zu viel Emotion gewesen…
Urteilen, Shitstorm und Spaltung.
Der Wunsch nach dem ‘Dislike Button’, zeigt aber auch, wie sehr das ‘Urteilen’ in unserem Verhalten steckt. So entsteht auf Social Media eine toxische Mischung aus Selbstdarstellung, Manipulation und gemeinschaftlicher Erfahrung, durch die beliebte Tradition des Lästerns über ‘Die Anderen’.
Wenn nun jemand ‘quer schießt’, ist der emotionale Ausbruch Folge: Die eigene Meinung, in der Gruppe bestätigt, wird moralische Instanz. Andere Meinungen werden verteufelt, abqualifiziert und bekämpft. Man haut sich Studien und ‘Qualitätsmedien’ um die Ohren, und nutzt jedes Mittel um den Gegner zu diskreditieren.
Alle fürchten den Shitstorm, dennoch waren viele bereits Teil davon. Wenn er tobt, wird die Spaltung sichtbar.
Dualität und Potenzial
Der analoge ‘Like Button’ stellt das ‘Like’ immanent im ‘Dis-Like’ dar. Er enthält beide Möglichkeiten und bringt diese Dualität (und alles dazwischen) symbolisch auf den Punkt. Mit dem Winkel der Anbringung, ändert sich die Aussage von ‘Gut’ zu ‘Böse’. Die einfachste Form eines Diskurses, der auf andere Weise geführt, bis zur gegenseitigen Vernichtung eskalieren könnte.
Es geht darum zu zeigen, dass man bei kleinen Heldentaten, oder versteckten Sünden des Alltags, gesehen wird.
Der analoge ‘Like Button’ ist subtil. Er ist einfach da und teilt den Leuten mit: ‘Du wirst gesehen und was du tust, wertgeschätzt.’ oder: ‘Der Unfug, den du glaubst, unerkannt machen zu können, wird von allen gesehen.’ Es ist kein Angriff, sondern ein Statement, das zeigen soll: Du wirst gesehen, bei dem was du tust.
Zwei Seiten einer dualen Realität.
Druckvorlagen in zwei Größen:
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Die Integration beider Möglichkeiten bringt das duale Prinzip der Realität symbolisch, konsequent auf den Punkt: Yin und Yang, entspringen der Einheit und halten das Universum zusammen. Im innersten Kern der Welt tun das auch negativ und positiv geladene Teilchen. Quanten, die gleichzeitig elektro-magnetische Welle oder geladenes Teilchen sein können. Bis sie in der subjektiven Erfahrung manifest, also gesehen werden.
Diese Parallelen machen den analogen ‘Like Button’ nicht zu Schrödingers Katze. Aber immerhin müssen wir keine Katze töten, um die Geschichte zu erzählen. Und über die Symbolik nachzudenken, kann vielleicht helfen, einen kurzen Blick über die Grenzen subjektiver Wahrnehmung zu werfen. Vielleicht.
Bereit für Ihr Projekt? Reden wir darüber.
WOZU EIN ANALOGER LIKE BUTTON?
Sichtbar machen und Feedback geben.
Markus Oswald, 09. Juni 2026
Eines Tages klebte im frisch gereinigten Lift ein kleines Post-It auf dem Spiegel, mit der Bitte, diesen Zustand eine Weile zu genießen. Es bestünde keine Notwendigkeit, den Lift sofort wieder voll zu kritzeln... Gerührt wollte ich dem Post-It intuitiv ein ‘Like’ geben, aber ich fand den Button nicht.
Dieses charmante Post-It, dem ich meine Anerkennung zollen wollte, brachte mich auf eine andere Idee. Wie wäre es ein analoges Pendant zum digitalen ‘Daumen hoch’ zu schaffen? Man könnte seine Anerkennung ausdrücken, ohne aus der Anonymität treten zu müssen. In Gesellschaft und Beruf ohnehin zu selten.
Vor einigen Jahren verlangte eine Online Petition von den Facebook Betreibern, den ‘Dislike Button’. Die Betreiber wehrten sich, obwohl ‘You Tube’ zeigt, dass die Welt auch mit einem ‘Dislike Button’ nicht untergeht. Vermutlich dachte man, dass wir uns mit dem, was wir nicht mögen, ohnehin nicht beschäftigen.
Der Wunsch dazu zu gehören, oder der Ausdruck von Sympathie sind oft Motive dafür, ein ‘Like’ zu geben.
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Ein anderer Grund: Mit ‘Daumen hoch’ werden auch die infantilsten Beiträge bewertet. Eine inhaltliche Bewertung findet nur selten statt. Vielmehr geht es dabei um Sympathie für bestimmte Personen, oder Loyalität politischen Gruppen gegenüber. Das klappt mit Komplimenten, aber nur bedingt mit Kritik. Da werden die emotionalen Motive zu offensichtlich – ein Button-indizierter Shitstorm wäre dann doch zu viel Emotion gewesen…
Urteilen, Shitstorm und Spaltung.
Der Wunsch nach dem ‘Dislike Button’, zeigt aber auch, wie sehr das ‘Urteilen’ in unserem Verhalten steckt. So entsteht auf Social Media eine toxische Mischung aus Selbstdarstellung, Manipulation und gemeinschaftlicher Erfahrung, durch die beliebte Tradition des Lästerns über ‘Die Anderen’.
Wenn nun jemand ‘quer schießt’, ist der emotionale Ausbruch Folge: Die eigene Meinung, in der Gruppe bestätigt, wird moralische Instanz. Andere Meinungen werden verteufelt, abqualifiziert und bekämpft. Man haut sich Studien und ‘Qualitätsmedien’ um die Ohren, und nutzt jedes Mittel um den Gegner zu diskreditieren.
Alle fürchten den Shitstorm, dennoch waren viele bereits Teil davon. Wenn er tobt, wird die Spaltung sichtbar.
Dualität und Potenzial
Der analoge ‘Like Button’ stellt das ‘Like’ immanent im ‘Dis-Like’ dar. Er enthält beide Möglichkeiten und bringt diese Dualität (und alles dazwischen) symbolisch auf den Punkt. Mit dem Winkel der Anbringung, ändert sich die Aussage von ‘Gut’ zu ‘Böse’. Die einfachste Form eines Diskurses, der auf andere Weise geführt, bis zur gegenseitigen Vernichtung eskalieren könnte.
Es geht darum zu zeigen, dass man bei kleinen Heldentaten, oder versteckten Sünden des Alltags, gesehen wird.
Der analoge ‘Like Button’ ist subtil. Er ist einfach da und teilt den Leuten mit: ‘Du wirst gesehen und was du tust, wertgeschätzt.’ oder: ‘Der Unfug, den du glaubst, unerkannt machen zu können, wird von allen gesehen.’ Es ist kein Angriff, sondern ein Statement, das zeigen soll: Du wirst gesehen, bei dem was du tust.
Zwei Seiten einer dualen Realität.
Druckvorlagen in zwei Größen:
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Die Integration beider Möglichkeiten bringt das duale Prinzip der Realität symbolisch, konsequent auf den Punkt: Yin und Yang, entspringen der Einheit und halten das Universum zusammen. Im innersten Kern der Welt tun das auch negativ und positiv geladene Teilchen. Quanten, die gleichzeitig elektro-magnetische Welle oder geladenes Teilchen sein können. Bis sie in der subjektiven Erfahrung manifest, also gesehen werden.
Diese Parallelen machen den analogen ‘Like Button’ nicht zu Schrödingers Katze. Aber immerhin müssen wir keine Katze töten, um die Geschichte zu erzählen. Und über die Symbolik nachzudenken, kann vielleicht helfen, einen kurzen Blick über die Grenzen subjektiver Wahrnehmung zu werfen. Vielleicht.
Bereit für Ihr Projekt? Reden wir darüber.